1980 - 2015 - 2050

Herzlich willkommen auf der Website des Öko-Instituts zur Energiewende.

1980 legte das Öko-Institut die erste Energiewende-Studie vor. Mit dem programmatischen Buch „Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran“ zeigten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass Wachstum und Wohlstand ohne Kernenergie und fossile Energieträger möglich sind – und prägten den Begriff Energiewende. Heute beschreiben sie in Szenarien und Strategien den Weg für eine vollständig nachhaltige Energieerzeugung bis zum Jahr 2050.

2015 ist Halbzeit Energiewende: 35 Jahre liegen hinter uns. 35 Jahre liegen vor uns. Mit dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie ist die Energiewende auf einem guten Weg und die wissenschaftliche Forschung zeigt: Sie ist machbar!

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Energiewende heute und in Zukunft:

Herausforderungen und Aufgaben

Vor 35 Jahren prägte das Öko-Institut den Begriff Energiewende. Erstmals zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran möglich sind. Heute stammen in Deutschland ein Viertel des Stroms aus Wind, Sonne oder Biomasse, der Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase wurde bis 2012 gegenüber 1990 um fast 25 Prozent gesenkt. Damit aber der Aufbruch in ein neues Energiezeitalter gelingt und unter anderem die Stromerzeugung nahezu frei von Treibhausgasemissionen ist, ist es noch ein weiter Weg. Dies kann nicht mit einer Maßnahme allein gelingen. Die Lösungsansätze müssen alle Bereiche umfassen.

  • Strommarktdesign

    Fokussierte Kapazitätsmärkte: Marktmechanismus für die Energiewende 
     
  • Erneuerbare Energien

    Wie soll die Förderung der erneuerbaren Energie künftig aussehen? 
     
  • Infrastruktur

    Netzausbau und Speicher spielen eine wichtige Rolle 
     
  • Atomausstieg

    Chance für den Klimaschutz ohne Gefahr für Versorgungssicherheit und den Geldbeutel 
     
  • Klimaschutz in Deutschland

    Die Weichen für eine deutliche Minderung der CO2-Emissionen jetzt stellen 
     
  • Klimaschutz international

    Politische Lösungen für europäische und globale Herausforderungen 
     
  • Gebäude

    Große Potenziale für den Klimaschutz 
     
  • Bioenergie

    Biomasse als wichtiger Beitrag zur globalen Energiesicherheit und Ressourceneffizienz 
     
  • Verkehr

    Weniger Treibhausgasemissionen mit mehr Elektrofahrzeugen, Carsharing und ÖPNV 
     
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Energiewende gestern: Ursprünge

Mit dem Buch „Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran“ hat das Öko-Institut 1980 Szenarien für eine alternative Energiezukunft vorgelegt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts entkoppelten erstmalig Wachstum von Strom- und anderem Energieverbrauch. Wirtschaftliche Entwicklung sollte, so die neue Strategie, auch ohne stetig steigenden Verbrauch von Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran möglich sein. Energieeffizienz wurde zum Lösungsmodell für die langfristige Senkung des Energiebedarfs. Die noch benötigte Energie würde über sogenannte „sich erneuernde Primärenergieträger“ erzeugt werden. Die Rede war von Sonnenenergie sowie von Wind- und Wasserkraft. Aber auch Kraftwärmekopplung und Blockheizkraftwerke spielten im alternativen Energieszenario für Haushalte, Industrie und den Verkehr eine wichtige Rolle.

In den folgenden 35 Jahren haben viele Akteure dazu beigetragen, den Begriff Energiewende wissenschaftlich zu fundieren, praktisch auszufüllen und gesellschaftlich akzeptierte Lösungsvorschläge für eine nachhaltige Nutzung von Energie zu machen. Das Bundesumweltministerium, Parteien, Verbände, Kommunal- und Landesregierungen, aber auch engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Nichtregierungsorganisationen haben immer wieder Konzepte und konkrete Planungen vorgelegt, die zeigen, dass die Ursprungsideen in die Realität überführt werden können.

  • Chronologie

    Die wichtigsten Meilensteine der Energiewende 
     
  • Zentrale Beiträge des Öko-Instituts

    Studien und Artikel des Öko-Instituts aus 35 Jahren 
     

Weiterlesen

Eine Vielzahl von Institutionen, Organisationen, Initiativen treiben die Energiewende auf nationaler und lokaler Ebene voran. Sie bieten Informationen genauso wie die Möglichkeit, sich zu vernetzen. Gleichzeitig kann jeder einzelne auf Öko-Strom umsteigen und mit effizienten Geräten in Haushalt und Freizeit Strom sparen. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind keine Zukunftsmusik mehr.

Das Öko-Institut hat interessante weiterführende Links zusammengestellt und lädt Sie ein, weiterzulesen.

  • EcoTopTen

    Die Internetplattform des Öko-Instituts für ökologische Spitzenprodukte 
     
  • eco@work

    Beiträge aus der Mitgliederzeitschrift des Öko-Instituts zur Energiewende 
     
  • Publikationen anderer Institutionen

    Leseempfehlungen zur Energiewende  
     
  • Energiewende im Netz

    Beiträge zur Energiewende auf Twitter & Co. 
     
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